Kandidat ∙ Positionen ∙ Stimmen zur Wahl ∙ Medien Aegerten bewegen - Stefan Krattiger muss am 27. September 2009 Gemeindepräsident werden! 
Herauforderungen annehmen Die Anforderungen an die Gemeinden und damit an die Gemeindebehörden nehmen laufend zu. Bund und Kanton sind auf verlässliche Partner angewiesen. Aber auch Bürgerinnen und Bürger haben heute grössere Erwartungen, was Professionalität, aber auch Bürgernähe angeht. Dieser Herausforderungen müssen wir uns stellen, auch organisatorisch. Gemeistert werden können sie nur, wenn wir regional zusammenarbeiten und rechtzeitig handeln - vernünftig, angemessen und im Interesse der Einwohnerinnen und Einwohner.
Optionen prüfen Dazu gehört auch, dass wir unsere Arbeit ständig kritisch und ohne Scheuklappen hinterfragen. Sind unsere Strukturen geeignet, um die anstehenden Herausforderungen anzupacken? Ein Schritt in diese Richtung ist gerade auch das Zusammenarbeits- und Fusionsprojekt mit der Nachbargemeinde Brügg. Eine engere Kooperation oder gar einen Zusammenschluss ernsthaft zu prüfen, heisst nicht, dass es letztendlich tatsächlich dazu kommen muss. Es geht vielmehr darum, mögliches Potenzial überhaupt erst zu entdecken. Vielleicht können wir unsere Aufgaben gemeinsam besser und effizienter erfüllen. Vielleicht aber auch nicht. Die laufenden Abklärungen sollen letztendlich genau dies aufzeigen.
Steuern senken Die Finanzen müssen im Lot sein, nur dann verfügt unsere Gemeinden auch tatsächlich über einen Gestaltungs- und Handlungsspielraum. Dabei ist es nicht immer einfach, den kurzfristigen politischen Versuchungen zu widerstehen. Unbestritten: Eine Senkung des Steuersatzes muss mittelfristig das Ziel sein. Niemand bezahlt gerne Steuern. Aber das darf nicht um jeden Preis geschehen. Mit einer kurzsichtigen Finanz- und Steuerpolitik erweisen wir uns einen Bärendienst und verspielen leichtfertig unsere Chancen. Wir müssen die Attraktivität unserer Gemeinde als Wohn- und Arbeitsort erhalten, nur so bleibt Aegerten attraktiv für Zuzügerinnen und Zuzüger. Das gibt's leider nicht umsonst. Aber: Abgemagert bis auf die Knochen, das ist nicht sexy! Wenn wir den eingeschlagenen Weg beharrlich weitergehen, verbessert sich mittelfristig auch die finanzielle Situation - und damit der Steuersatz. Kurzfristig mögen ein tiefer Steuersatz und Investitionen in unsere Lebensqualität in Widerspruch zueinander stehen, mittel- und langfristig ist ersterer aber nicht ohne letzteres zu haben. 
Perspektiven eröffnen In Aegerten sollen Menschen nicht bloss wohnen, sondern leben. Langfristige Investitionen in unsere Infrastruktur, aber auch in die Schule und entsprechende Rahmenbedingungen lohnen sich. Wir müssen Menschen, die sich überlegen in unserem Dorf zu leben, gute Argumente liefern. Wir müssen attraktiv sein für junge Familien, ihnen Perspektiven eröffnen. Eine massvolle Bautätigkeit ist wichtig, ebenso wie die Schliessung unserer «Baulücken» im Dorfzentrum - beispielsweise auf dem Liechti-Areal. Nur so ist eine positive Entwicklung möglich. Gerade auch - und hier schliesst sich der Kreis - in finanzieller Hinsicht.
Selbstbewusstsein entwickeln Und nicht zuletzt müssen wir uns unserer Stärken und Chacen besser bewusst werden. Aegerten hat einiges zu bieten. Ein ruhiges, sicheres Leben im ländlichen Raum und gleichzeitig die unmittelbare Nähe zur Stadt. In zehn Minuten sind wir mit dem Velo oder mit dem Bus in Biel, in einer kurzen halben Stunde mit dem Zug in der Grossstadt Bern. Gleichzeitig profitieren wir von einem attraktiven Freizeit- und Naherholungsraum direkt vor unserer Haustür. Spazieren im Wald, Schwimmen in der Aare, Erhohlung im Naturschutzgebiet rund um den Goldhubel, Sport auf unserer grosszügigen Freizeitanlage auf dem Areal rund um das Schulhaus und das schöne Mehrzweckgebäude - alles kein Problem und direkt vor unserer Nase. Wir haben den Fünfer und das Weggli! Was will man mehr? Das dürfen - nein, müssen - wir selbstbewusst verkaufen.
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